Neben einem allgemeinen Jahresrückblick möchte auch einen Rückblick mit Fokus auf Büchern machen. Schon im letzten Jahr habe ich an der BuchSaiten-Blogparade teilgenommen und auch in diesem Jahr wird, neben einigen Zahlen, die 9. BuchSaiten Blogparade, organisiert von Petzi bei Die Liebe zu den Büchern, einen Teil dieses Beitrags ausmachen.

Das Jahr in Zahlen

Beginnen möchte ich jedoch, als bekennende Listenfreundin, mit meinen Zahlen des Jahres:
Ich habe insgesamt 108 Bücher gelesen, was 36287 Seiten waren, die mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,8 von 5 Sternen bedacht wurden. Das bedeutet, dass mein durchschnittliches Buch in diesem Jahr ungefähr 336 Seiten hatte (Verfälschungen kommen durch Hörbücher zustande, bei denen ich keine Seite gezählt habe).
Pro Monat habe ich durchschnittlich 9 Bücher und durchschnittlich ungefähr 3024 Seiten gelesen. Der Monat mit den absolut meisten Seiten war der Januar, in dem ich bei 15 Bücher ganze 5637 Seiten schaffte, die absolut wenigsten Seiten waren es (abzüglich des Dezembers, in dem ich gar nicht zum Lesen kam) im November, wo auf 3 Bücher nur 1376 Seiten kamen.
Dafür war der November der Monat mit den dicksten Büchern: ganze 460 Seiten hatte ein Novemberbuch durchschnittlich, während es im Juni, dem Monat der dünnsten Bücher, bloß 247 durchschnittliche Seiten waren.
Auch bei den Bewertungen liegt der November vorn: mit 4,7 von 5 Sternen liegt er deutlich über dem Jahresdurchschnitt, während der Mai als schlechtester Monat mit nur 3,1 von 5 Sternen den Schnitt nach unten zieht.

Die Blogparade

Damit ist nun meiner Zahlenwut genüge getan und wir kommen zum wirklich spannenden Teil: Den Fragen der Blogparade!

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
„Solitaire“ von Alice Oseman habe ich allein aus dem Grund gelesen, dass die Autorin im selben Jahr geboren ist wie ich, und diese Eigenschaft bei der lovelybooks-Themenchallenge gefragt war. Und auch wenn ich natürlich erwartet habe, dass mir das Buch gefällt (wieso sollte ich es sonst lesen), hat mich die Begeisterung dann doch überrascht. Jugendbücher nerven mich oft und schnell, aber das ist bei diesem einfach gar nicht passiert. Ich war nur begeistert.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
„June“ von Miranda Beverly-Whittemore hatte so ein wunderschönes Cover und fing so vielversprechend an, dass ich mich wie bekloppt darauf gefreut habe, und dann passiert einfach genau das, was ich bei Jugendbüchern immer befürchte: Die Protagonistin ist nervig, anstrengend und führt sich auf wie ein trotziges Kleinkind.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Mich konnte „Mit jedem Jahr“ von Simon van Booy trotz des schnulzig anmutenden Covers und dem unsäglichen Klappentext derartig überzeugen, dass ich mir gleich darauf alle verfügbaren Bücher auf Englisch als E-Books besorgt habe.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Mein Lieblingscover gehört zu einem Buch, das ich erst jetzt zu Weihachten bekommen habe, nachdem ich es – wegen seines Covers – viele Male in der Buchhandlung angeschmachtet habe: „The Buried Giant“ von Kazuo Ishiguro. Ich liebe die Farben und den Baum und die Schrift und das Schlichte, ich liebe einfach alles daran so, so sehr.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2018 lesen und warum?
Am liebsten: alle. Aber abgesehen davon freue ich mich sehr darauf, das zweite Weihnachtsgeschenk „Ein Baum wächst in Brooklyn“ von Betty Smith zu lesen. Verlagsvorschauen meide ich weitgehend, die Wunschzettel sind immer schon voll genug, deswegen beschränke ich mich lieber auf den riesigen SuB.

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