Der vorletzte Monat im Jahr ist für mich immer der düsterste – die Uhrumstellung sorgt dafür, dass ich erst im Dunkeln von der Uni heimkomme und irgendwie fehlt noch die heimelige Atmosphäre der Adventszeit.

Zum Glück hat der neue Roman „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ von John Green den ersten Montag dieses Monats aufhellen können. Mit fantastischen Charakteren, einem wunderbaren Stil und so viel Gefühl, dass mir häufig ein wohliger Schauer über den Rücken lief konnte mich dieser (für mich übrigens erste) Roman von John Green absolut überzeugen.

Weniger aufhellend, sondern vielmehr verstörend grausam und brutal war hingegen Lize Spits „Und es schmilzt“. Ich hatte befürchtet, dass all die Loblieder die Erwartungen zu hoch gesetzt hätten, doch für mich haben sich alle Erwartungen erfüllt und ich bin sehr zufrieden. Rezension folgt!

Als sehr farbenfroh und stürmisch erlebte ich „Max“ von Markus Orths, ein Roman über den vielseitigen Künstler Max Ernst und das zwanzigste Jahrhundert. Sehr berührend, sehr schön und sprachlich zum Teil atemberaubend – auch hier wird es die Rezension bald geben.

Insgesamt konnte ich jedoch nicht annähernd so viele Bücher lesen, wie ich mit offenen Armen im SuB willkommen geheißen habe. Aber was solls, neuer Monat, neuer Versuch!

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