Ich starte den Monat mit 97 Büchern auf der LuB und bin optimistisch: Es muss ja nicht viel sein. Aber vielleicht etwas mehr weniger als letzten Monat?
Am Ende kann ich darüber nur lachen. Zwölf Bücher mehr, nur neun gelesen, davon drei Büchereibücher… Und so beende ich den Monat mit 103 SuB-Büchern. Aber wie sagt man auf Twitter? #sorrynotsorry

Mit „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ von Ruth Hogan beginnt der Mai büchertechnisch mit einem Roman, auf den ich mich seit der Leseprobe wirklich sehr gefreut habe. Ich erwarte eine berührende, besondere Geschichte und bin echt gespannt, ob meine Erwartungen erfüllt werden.

Dann trudelte „Frühling in Paris“ von Fiona Blum als ertauschter Neuzugang ein. Die Beschreibung hat mich sehr an „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ erinnert und ich hoffe, dass es nah genug dran ist – aber nicht zu nah.

Auch der 10. Mai bot eine gute Ausbeute: Zunächst trudelte das lang ersehnte „June“ von Miranda Beverly-Whittemore hier ein. Im Gegensatz zu den anderen Vorablesern, von denen ich hörte „das Päckchen ist viel zu dick für den Briefkasten“, sah mein Postbote das völlig anders und schob es nur einen Bruchteil seiner eigentlichen Länge in den Schlitz – gut, dass meine Nachbarschaft nicht allzu gern liest!
Nachmittags wurde dieser Neuzugang durch zwei weitere ergänzt: Bei lilawandels Lesechallenge wird pro gelesenem Buch ein bestimmter Betrag in eine Spardose geworfen und ich bin dazu übergegangen, über das Jahr hinweg nur aus dieser Spardose Bücher zu kaufen. Das sorgte vor allem dafür, dass ich heute das erste Mal seit Ewigkeiten mit zwanzig Euro in einem echten Bücherladen stand und mir vorgenommen hatte, einfach mal Bücher zu kaufen. Völlige Überforderung! So viel Auswahl!
Am Ende machten „Altes Land“ von Dörte Hansen und „Überleben ist ein guter Anfang“ von Andrea Ulmer das Rennen und nun schäme ich ein wenig, weil die LuB kleiner werden sollte und nicht größer…
Oh, und die schon lange vorbestellte „Die komplette Hexer-Saga I“ von Andrzej Sapkowski trudelte noch am selben Tag als E-Book ein.

Möglicherweise nahm ich dann bloß zwei Tage später erneut Geld aus der Spardose in die Hand und kaufte neben dem schon länger umschlichenen „So groß wie deine Träume“ von Viola Shipman als Impulskauf auch noch „Sungs Laden“ von Karin Kalisa. Es ist ja schon lange her, dass ich mir überhaupt Bücher im Laden gekauft habe. Impulskäufe jedoch, die nicht durch langes Studium von Rezensionen und Bewertungen legitimiert sind, sind noch viel, viel länger her – und ich muss nun doch sagen: Das fühlt sich gut an.

Bald darauf folgte der Gewinn des Buchcoverratens von Buchbegegnungen und „Ein fauler Gott“ von Stephan Lohse zog ein. Der Titel hatte mich schon beim ersten Anblick angesprochen und zunächst vor allem kritisch gemacht und irritiert, doch die kritische Irritation wich bald gespanntem Interesse. Nun darf ich es also lesen. Ich freu mich!

Und auch von vorablesen gab es ein neues Rezensionsexemplar: Schon zwei Tage nach Verlosung steckte „Der Brief“ von Carolin Hagebölling im Briefkasten und ich bin so unglaublich gespannt auf die Geschichte, die ziemlich spannend und unheimlich zu sein scheint – Rezension folgt!

Wenig später zog ein Poesie- und Prosa-E-Book ein mit der Rezensionsanfrage der Autorin: „Zärtlichkeiten“ von Patricia Erne, ich freue mich schon darauf.

Und auch „Abgeschlagen“ von Katrin Schön kam gegen Ende des Monats als Rezensionsbuch an.

Advertisements