Während ich im Alltag selten Zeit habe, mein Bullet Journal optisch so ansprechend zu gestalten wie viele andere es zu meiner vollsten Bewunderung tun, nehme ich mir zum Ende eines Monats wenigstens einmal Zeit für das Monthly Log des nächsten Monats. Deswegen ist meine Märzübersicht etwas vorzeigbarer als die restlichen Seiten des Buchs und ich habe kaum das Bedürfnis, mich deswegen zu verstecken:

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Und wo wir gerade mal beim Thema sind, kann ich direkt auch ein paar Worte über mein Monthly Log verlieren, für alle, denen Bullet Journals bisher kaum ein Begriff sind.

Jeder meiner Monate im BuJo beginnt mit einer Doppelseite, wobei auf der linken eine kleine kalendarische Übersicht zu finden ist, in der ich feste Termine eintragen kann, und auf der rechten meine To-Do-Liste des Monats. So hat man auf einen Blick alles wichtige vor Augen, ob es nun Arzttermine, Geburtstage oder noch zu erledigen Hausaufgaben sind (oder gar, wie in meinem Fall, eine Abschlussarbeit).

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Die Kalenderübersicht. In der Kalenderübersicht finden sich vor allem Termine, die sich kurz genug formulieren lassen. Ich markiere mir Wochenenden und Feiertage meist farbig, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen, und kürze aus demselben Grund sich wiederholende Termine ab. Und wenn ich es schaffe, diese Terminübersicht aktuell zu halten, dann erleichtert sie die Planung neuer Termine doch immens.

Die To-Do-Liste. Auf der To-Do-Liste auf der rechten Seite finden sich zum einen Termine, die zu lang sind, um sie in die

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Kalenderübersicht einzutragen, häufig auch nach einer kurzen Bemerkung links eine etwas ausführlichere Beschreibung auf der rechten Seite. Vor allem jedoch ist dieses Blatt dazu gedacht, einen Überblick darüber zu gewinnen, was ich im Verlauf des Monats noch angehen und schaffen möchte. So muss ich nicht jede Aufgabe direkt angehen, vergesse aber zugleich auch nichts und kann es zu einem späteren Zeitpunkt erledigen.
Ich glaube, diese Idee ist von allem, was das Bullet Journal ermöglicht, die,

die mich am meisten begeistert.

 

Sowohl Termine als auch zu erledigende Aufgaben stehen bis zur Erstellung des Monthly Logs in der Jahresübersicht, über die ich nächsten Monat einige Worte verlieren werde. Von dort übertrage ich sie zu Beginn des Monats in den Kalender und die To-Do-Liste und von dort weiter in die Daily Logs, zu denen ich in einem späteren Beitrag kommen werde – so wird keine Aufgabe und kein Termin vergessen, so will es jedenfalls der Plan. Eine Idee des Bullet Journals ist es, sich bei jedem Übertragen der Aufgaben zu überlegen, ob die Aufgabe noch wichtig genug ist, um sie zu übertragen; denn wenn der Aufwand, sie wieder und wieder ins Buch einzutragen schon zu hoch ist, kriege ich entweder meinen Hintern hoch und erledige sie endlich – oder sie ist es nicht mehr wert, dann kann ich sie auch komplett streichen.

Ich werde nun den letzten Monat mit meinem aktuellen Notizbuch verbringen, denn allzu viele Seiten sind nicht mehr frei. Welch hervorragender Anlass, im nächsten Monat etwas mehr zur Erstellung eines Bullet Journals zu sagen!

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