Der erste Monat dieses Jahres war lesetechnisch überaus überzeugend, ich fürchte allerdings, dass das nicht als Prognose für den Rest des Jahres zu verwenden ist – Anfang Januar war einfach sehr viel Zeit, sodass ich auf insgesamt schon 15 gelesene Bücher komme. Das war schön! Es hat mich verschlagen zu…

Stellvertretend für alle Büchereibücher und E-Books: Der E-Book-Reader.

„Die Puppenmacherin“ von Max Bentow. Ein Krimi, den ich schon vor einiger Zeit gekauft (und dann an Schwiegermama verliehen) hatte und nach dem mir Ende des Jahres endlich mal war. Zu Recht! Ein solider Krimi, der eine gewisse Grausamkeit mitbrachte, aber nicht zu grausam war. Sehr schön.

„Letzte Freunde“ von Jane Gardam. Hatte ich irgendwie auf meiner inneren Liste, fand ich in der onleihe – und konnte ich irgendwie nicht so richtig viel mit anfangen. Also, nicht dass der Roman keinen Spaß gemacht hätte, aber er war irgendwie konfus und durcheinander und verwirrend. Hm.

„Die Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling. Der Freund und ich können nur sagen: Das lohnt sich. Haben zusammen lachend auf dem Boden gelegen und richtig, richtig viel Spaß gehabt.

„Die Listensammlerin“ von Lena Gorelik. Der Titel hat mich direkt angesprochen und erwartungsgemäß konnte ich mich mit der Listensammlerin im Roman sehr, sehr gut identifizieren. Der Roman war deutlich weniger leicht als erwartet, stattdessen teils grausam und berührend, aber sehr gut zu lesene.

„Das Känguru-Manifest“ von Marc-Uwe Kling. Musste einfach folgen, hat uns ganz fantastisch gefallen. Ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert.

„Die Zarin der Nacht“ von Eva Stachniak. Auf Empfehlung gelesen, nachdem mir der Vorgängerband von Stachniak schon gut gefallen hat. Fesselnd und spannend trotz einiger Längen.

„Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen. War für mich kein Thriller in der Form, in der ich es erwartet hatte – wirklich packend habe ich erst die letzten 80 Seiten empfunden und bei über 600 Seiten ist das nicht so richtig überzeugend. Trotzdem nicht schlecht!

„Die Känguru-Offenbarung“ von Marc-Uwe Kling. Nach den ersten zwei grandiosen Teilen leider deutlich weniger witzig. Schade – den hätte ich einfach weggelassen.

„Kein Sterbensort“ von Clare Donoghue. Ein vorablesen-Gewinn, der Spaß gemacht hat und hier auch rezensiert wurde. Ein, zwei Lücken, die der Gesamtbegeisterung doch keinen Abbruch taten.

„Die Ungehörigkeit des Glücks“ von Jenny Downham. Ein sososososo schönes Buch, das mein Herz erwärmt und mich wirklich begeistert hat. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

„Winterkinder“ von Owen Matthews. Faszinierende Geschichte, nur stellenweise etwas anstrengend. Zugleich berührend, betroffen machend und erschreckend. Ich schätze, das heißt, das Buch hat sein Ziel erreicht.

„Chucks“ von Cornelia Travnicek. Ein Buch mit interessanter Thematik, das reizvoll erzählt wurde – hätte mich allerdings gefreut, wenn etwas mehr ins Detail gegangen worden wäre. Kann mich an kaum etwas erinnern, weil die Charaktere etwas blass blieben.

„Die erstaunliche Wirkung von Glück“ von Susann Rehlein. Hat mich ziemlich gerührt und herzklopfend zurückgelassen. Konnte so sehr mit Dorle mitfühlen und mitleiden und mich mitfreuen, ganz wundervoll.

„Das Nest“ von Cynthia D’Aprix Sweeney. Erschien mir sehr ehrlich und glaubhaft erzählt. Spannende, unterschiedliche Charaktere und eine Geschichte, die so aus dem Leben gegriffen sein könnte. Was braucht man mehr?

„Schuld war Elvis“ von Rebecca Maria Salentin. Auch hier: glaubhafte Charaktere, die nicht unbedingt sympathisch waren, sich aber überzeugend entwickelt haben. Etwas anstrengend zu lesen stellenweise, aber die coole Erzählweise entschädigt dafür die meiste Zeit.

 

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